Mrz 10 2012

März März März…jetzt wirds langsam ernst :-)

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Tja ja…schon haben wir wieder fast Mitte März und irgendwie ist es immernoch ungemütlich draußen. Das Wetter ist doch sehr wechselhaft. Mal regnets, mal scheint die Sonne, mal ist es angenehm mild und dann ist es wieder saukalt.

Aber ich bin ja nicht hier um über das Wetter zu philosophieren, geschweige denn um überhaubt zu philosophieren. :-)

Am Montag holen Sylvia und Martin meinen Kern für meine Masterarbeit aus Tübingen ab und am Dienstag fangen wir an den zu beproben. Eigentlich hatte ich gefragt ob ich den Kern holen darf aber es hieß nein und ich weiß bis heute nicht warum. Nunja… Zuerst sollen meine 100 Proben entnommen werden, so das ich schnellst möglichst anfangen kann und später soll noch der restliche Kern beprobt werden.

Was ich toll finde ist, dass mein Chef gemeint hat, dass ich ja dann in den drei Wochen in denen er im Urlaub ist Zeit habe den Kernteil auseinander zu pflücken und  ich ja schon mal mit der Analyse anfangen kann. Und wenn ich dann halt schon ein wenig weiter bin als gedacht dann habe ich halt am Ende der Arbeit ein paar Tage mehr Zeit. Der wird sich umschauen wie schnell ich mit den Proben bin. :-)

Allerdings hat Sylvia ein wenig bedenken, dass ich so schnell bin, dass der Chef fragen könnte, warum ein einzelner schneller ist mit der Aufbereitung als ein ganzes Team von drei Leuten. Eigentlich verständlich aber schon zu meinem Forschungsseminar war ich sehr schnell mit der Aufbereitung meiner Proben.

Im Moment soll ich mir einen Arbeitstitel überlegen für meine Arbeit. Das ist garnicht mal so leicht. Ich weiß zwar was ich machen will und was ich untersuchen möchte und vor allem auch was ich herausfinden will aber dass dann in einen kurzen 5 Worte Zweizeiler zu fassen ist ein wenig schwierig. Die Vorgaben sind da allerdings sehr uneindeutig. Es heißt nur, das Beste wäre, wenn der Titel kurz und knackig ist, und eventuell auch noch ein wenig provokativ, damit die Leute dass Zeug sofort lesen wollen. Na wenns weiter nichts ist. :-)

Ich werd dann auch mal am Montag langsam anfangen mir die benötigte Literatur zu suchen. Ich mache nicht wieder den gleichen Fehler wie in meinem Seminar, dass ich die Literartur erst suche wenn ich sie in dem Moment brauche. Das wäre fast nach hinten losgegangen. Leider habe ich noch keine Note für meine Seminararbeit. Aber die scheinen bis jetzt alle sehr zufrieden zu sein mit dem was ich abgeliefert habe. Bis auf ein paar Schusselfehler scheint das alles in Ordnung zu sein. Einfach abwarten.

Bei der letzten Besprechung für meine Masterarbeit hat der Martin dann gemeint, dass ich ja mein Methodenkapitel schon fertig habe da ich die selbe Methode wie im Seminar anwenden werde. Daraufhin hat der Chef gemeint: “Na…da muss er sich aber noch mal hinsetzen!” und kuckt in dem Moment etwas merkwürdig in meine Seminararbeit hinein. Das hat mich dann doch mehr verärgert als gedacht und meine Stimmung war in dem Moment ein wenig im Keller. Nicht weil er den Teil kritisiert hat, denn ich bin ja da um zu lernen, sondern vielmehr dass er das vor den anderen beiden angesprochen hat.  Eigentlich kenne ich ja seine Art aber trotzdem ärgert mich dann sowas immer wieder. Sylvia hat gemeint ich muss mir unbedingt in der Hisicht ein dickeres Fell zulegen wenn ich in die Forschung will. Recht hat sie da! Daran muss ich wirklich noch ein wenig arbeiten.

Der Hans hatte noch eine schöne Idee. Ich habe ihm erzählt, dass Chefchen gesagt hat, dass ich mir gerne ein Büro für die Zeit meiner Masterarbeit einrichten darf. Ich finde das eine tolle Idee, denn so ist man direkt an der Quelle wenn man mal Fragen hat und noch weiterkommt. Und ehrlich gesagt habe ich hier daheim viel zu viele Ablenkungen um mich herum.

Der Hans hat das gleich aufgenommen und möchte nun ein Partnerbüro mit mir haben. An und für sich eine schöne Idee aber ob wir dann wirklich da sitzen und arbeiten ist die andere Frage. :-)

Nächste Woche werde ich mich darum mal kümmern und mir ankucken was man so aus dem Diplomandenzimmer alles noch rausholen kann. Eigentlich ist das ja eh schon mehr oder weniger mein Büro, da ich während der Seminararbeit ständig dort war.

 

Was mich in dieser und in der vergangenen Woche eigentlich am meisten geärgert hat war unsere abgesägter Bundespräsident Wulff. Abgesehen davon das er keine nennenswerten Leistungen vollbracht hat, sein Amt als Ministerpräsident missbraucht hat, sich dadurch Vorteile verschafft hat und die Leute getäuscht hat, besitzt er auch noch die Frechheit seinen Ehrensold (allein dieses Wort ist in diesem Zusammenhang schon lächerlich) in vollem Maße einzustreichen und nicht einmal auf die Amtsausstattung zu verzichten. Was soll das eigentlich und wieso bin ich nicht Politiker geworden? Fürs Mist bauen auch noch hoch bezahlt werden. Ist doch super. Wenn ich später Mist baue dann war es das mit meiner Karriere aber Lügner und Betrüger bekommen in diesem Land wohl auch noch alles in den Ar… geblasen.

Und dann wird auch noch erzählt, dass sich ja jetzt die Staatsanwaltschaft für Ermittlungen eingeschaltet hat. Ist das wirklich deren Ernst mit sowas auch noch anzugeben? Jeder weiß doch wie das ablaufen wird. Der Wullf bekommt auf die Finger gehauen à la “DU DU DU..SO macht man das fei nicht” und darf gehen.

Aber was soll man schon von einer Rechtssprechung erwarten, die Kinderschänder nach spätestens drei Jahren wieder freilassen und Steuerhinterzieher am liebsten lebenslänglich einsperren würden. Denn die schleußen ja Geld am Fiskus vorbei das wir dann nicht den Griechen schenken können, denn die haben ja auch jahrelang Mist gebaut und bekommen nun alles in den Ar… na ihr wisst schon. Und so schließt sich der Kreis des Lügens und Betrügens.

 

Also, was lernen wir daraus für die Zukunft:

1. Politiker werden.

2. Sei ein Schwein, lüge und betrüge was das Zeug hält denn es kann dir so oder so nichts passieren.

3. Lass dich erwischen und sahne dann noch fett ab.

Und das beste an diesen drei Regeln ist, dass das sowohl im kleinen als auch im großen Stil funktioniert. ABER…Politker muss man halt sein.

 

So. Genug Politik für heute. :-)

Ich wünsch euch was. Machts es guad.

 

Euer Jörg

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Feb 29 2012

Ende Februar, Anfang März

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Moin moin ihr Pappnasen ;-)

 

Hatte ich die Anrede schonmal? Ich kann mich nicht erinnern und auch keine Lust nachzuschauen. :-)

 

So, was ist also so passiert.

Ich habe die (womöglich) letzte Klausur in meinem Leben geschrieben. Warum womöglich? Weil ich in einem Teil nicht sonderlich gut abgeschnitten habe. Aber ich denke die anderen Teile reißen das wieder raus. Zumindest hoffe ich das. Die andere Klausur war super und auch die Note ist super. Ich bin sehr zufrieden.

 

Und nun sitze ich in den letzten richtigen Ferien meines Lebens und was mache ich sinnvolles? Den halben Tag auf der Couch rumlümmeln und faulenzen. Aber das muss auch mal sein.

Mit der Masterarbeit habe ich noch nicht angefangen aber das Thema steht schon. Ich werde Klimarekonstruktion anhand eines Bohrkerns aus dem Golf von Syrte machen. Mal sehen was dabei rauskommt. Anfangen kann ich aber leider noch nicht, denn der Kern liegt noch in Tübingen und muss erst geholt werden. Insofern habe ich noch ein wenig Freizeit. Auch nicht schlecht.

 

Mein alter Labtop hatte mittlerweile ganz den Geist aufegeben. Die Grafikkarte hatte sich komplett verabschiedet. Leider ist bei Labtops alles “onboard” so dass man nicht einfach das beschädigte Teil austauschen kann. Das hat mich dazu gezwungen einen neuen anzuschaffen. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Gerät. Schneller, leiser, kleiner, leichter, gut bedienbar und schick. Allerdings trauere ich ein wenig um meinen Alten. Wo der schon überall war auf der Welt. :-)

Morgen werd ich mal wieder im Labor vorbeischauen und ein wenig arbeiten. In letzter Zeit war viel los aber nun sind wir, weil beide HIWIs nun in den Ferien Zeit haben, schon wieder weit voraus. Also bin ich heute und gestern mal daheim geblieben.

Das hat sehr gut getan. Einfach mal auf der Couch liegen und sich den ganzen Tag seine Lieblingsserien ansehen. Und das mit literweise Kaffee und Pfannkuchen. Geil.

Im März ist dann aber wieder was geboten in meinem Leben. An einem Wochenende bin ich in Frohburg auf einem Geburtstag und an einem anderen bin ich in Berlin. Mal wieder richtig abfeiern und die Sau rauslassen. Wird bestimmt beides sehr lustig. Sind ja auch die richtigen Leute dabei. :-)

Und dann hoffe ich auch, dass ich nun mal endlich anfangen darf mit meiner Masterarbeit. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.

Vielleicht habe ich ja Glück und wir haben dann am Institut wieder eine Doktorandenstelle frei. Gerüchte besagen, dass die wohl dann für mich reserviert sei. Aber mal sehen.

Die Uni will uns ja immernoch schließen weil sie eigentlich keine Kohlen hat. Das kommt eben davon wenn man knapp 20 Jahre mit Geld hantiert, was einem eigentlich nicht gehört. Eigentlich sollte die Pharmazie zugemacht werden. Aber nachdem die etwas im Rücken haben dass sich Pharmaindustrie nennt, werden wohl nun die Meteorologie und wir zugemacht. Einfach so eine 100 jährige Tradition zu vernichten ist das allerletzte. Aber so ist es nunmal auf diesem Planeten. Hast du Kohle hast du Macht, hast du keine Kohle kriegst nen Arschtritt und wirst zur Tür hinausgeworfen. SAUEREI!! Aber Hauptsache unsere Politiker sind stolz auf das Studiensystem. Ich bin immer mehr der Ansicht, dass keiner von denen je eine Uni von Innen gesehen hat. Aber nun Schluss mit dem aufregen.

 

Ansonsten ist nichts besonderes passiert.

 

Jetzt gehts erstmal wieder auf die Couch zum Länderspiel kucken. (Ich hoffe ich lege mich nicht wund, soviel wie ich im Moment rumliege) Mal sehen ob wir die Franzosen schlagen können, aber ich bin zuversichtlich. :-)

 

Na dann bis zum nächsten Mal.

 

Euer Jörg

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Jan 16 2012

Jetzt aber…

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Da bin ich wieder…allein im Labor um diese Zeit…
Was mache ich hier? Mich über Proben ärgern die nicht so wie ich wollen…also das was ich immer mache :-)

Im Allgemeinen läuft alles bestens im Moment. Weihnachten zu Hause was sehr schön und auch Silvester war super.

Silvester mit seiner Freundin auf einem Turm mit phänomenalem Blick über die Stadt zu feiern war keine schlechte Idee und das Karaoke danach in der WG mit allen zusammen war auch sehr lustig.
Ach ja, ich sehe gerade dass das letzte Mal als ich was geschrieben habe ja schon ein wenig her ist. Was hat sich geändert? Ich bin nun vergegeben und glücklich damit. Mehr Infos gibts nicht außer das ich die Zeit mit meiner Angebetene immer sehr genieße und froh bin sie zu haben. :-P

Mein Forschungsseminar geht nun in die entscheidende Phase und ich stehe das erste Mal vor einem Problem…wie interpretiere ich meine Ergebnisse??
Eigentlich ganz einfach, wenn ich mal die ganzen Paper zusammengefasst hätte, die ich so im Laufe des Seminars gelesen habe…MIST. :-D
Aber so habe ich wenigstens immer was zu tun, auch wenn ich mir die Arbeit im Moment selber schaffe.
Morgen ist dann auch schon wieder eine Besprechung für das Forschungsseminar und endlich kann ich mal ordentlich viel Ergebnisse auf den Tisch legen. Das freut mich sehr, da dass ganze in letzter Zeit etwas ins stocken geraten war.
Auch muss ich mal wieder langsam das Lernen anfangen. Immerhin sind das die letzten 3 Prüfungen in meinem Studenten leben.
Im Großen und Ganzen bin ich schon langsam froh fertig zu werden, allerdings ist Studentenleben halt einfach Studentenleben und so schön und gelassen wird es wohl nicht mehr werden. Aber es wird anders werden, vielleicht sogar besser?! :-)

Wir werden es sehen, dann in 8 Monaten…

In diesem Sinne.

Euer Jörg

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Okt 29 2011

Und täglich grüßt das Murmeltier…

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Moin moin hummel hummel mors mors,

 

da bin ich wieder…ja wo bin ich eigentlich? Zu Hause? Auf der Straße? Nein!! Im LABOR!! Ja ihr habt richtig gelesen. Es ist Samstag und ich sitze seid 8 Uhr im Labor und bearbeite Proben! Warum? Weil es MEINE Proben sind mit denen ICH Forschung treiben darf!! Und da ich ja auch will das aus den Proben was gescheites wird, war ich die letzten 1 1/2 Wochen täglich im Labor und bastel an denen rum. Aber es macht Spaß, da aus den Ergebnissen ja ein Antrag an die DFG gestellt werden soll um in dem Bereich weiter forschen zu können. Da kann man dann auch mal am Wochenende arbeiten. :-)

 

So was war sonst noch? Nichts. Eine sehr ereignislose Woche. Heute kommen Conni und Alex aus ihrem Urlaub wieder und heut Abend kommt meine Liebste vorbei und wir verbringen ein wenig Zeit miteinander. Da freu ich mich schon sehr drauf.

Nächstes Wochenende ist dann mal wieder eine Tagung hier, die Hermann Credner Stiftung wird 100 oder so. Naja. Eigentlich nicht so wichtig aber der Chef hat mich gebeten da ein wenig mitzuhelfen.

 

So ich muss dann wieder. Die Zentrifuge spuckt gerade meine Proben wieder aus. Bis die Tage!

 

Euer Jörg

 

P.S. Was hat der Titel mit dem Text zu tun? Eigentlich nix aber den Film schau ich mir heut Abend an! :-P

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Okt 22 2011

Jetzt geht’s erst richtig los…

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Guten Morgen meine Lieben,

 

es ist nun Samstagmorgen, ein verdammt kalter Samstagmorgen, und nachdem Romy es geschafft hat mich aufzuwecken, indem sie an meiner neuesten Errungeschaft, einer neuen Zimmerpflanze, rumgeknabbert hat, dachte ich mir, das ich hier ja mal wieder einen Eintrag reinsetzen kann.

Achja….kalt ist es geworden. Immer noch zu warm um seine Winterklamotten rauszukramen aber auch schon so kalt das man sich am Morgen aufm Fahrrad die Finger abfriert.

 

Ich verbringe im Moment sehr viel Zeit im Labor, denn ich habe mit meiner eigenen Forschungsarbeit angefangen. Im dritten Semester ist es Pflicht das Modul “Forschungsthemen” zu belegen. Jeder kann sich dann aus den aktuellen, am Institut vorhandenen, Forschungsthemen etwas aussuchen und selbst Forschung betreiben. Ich habe mich für den “Sedimenteintrag im Ligurischen Meer” entschieden. Eine Arbeit die später mal zu einem Forschungsantrag führen soll. Ich denke es ist ganz gut wenn ich mal sehe, wie so ein Antrag wirklich gemacht wird und was alles dahintersteckt und es macht einen riesen Spaß die dafür benötigten Proben mal von Anfang bis Ende allein zu bearbeiten und dann die Ergebnisse zu interpretieren. Am Mittwoch habe ich die Proben angesetzt, welche nun in diversen Schritten erst bearbeitet werden müssen um sie dann in das Röntgendiffraktometer zu stecken, welches mir dann sagt, welche Tone in der Probe sind, was mir wiederum die Möglichkeit gibt Rückschlüsse auf das Liefergebiet zu ziehen. Hört sich ziemlich kompliziert an, ist aber eigentlich nicht schwer. Man muss nur wissen was man tun muss.

Ich bin sehr stolz auf meine 40 Proben. Jetzt geht es also erst richtig los! :-)

Auch ist der Chef im Moment sehr gut drauf. Er findet sogar die Zeit ins Labor zu kommen und mit uns ein paar Späßchen zu machen. Sehr fein finde ich das.

 

Ansonsten muss ich mir eindlich mal wieder Handschuhe besorgen nachdem ich meine letztes Jahr in irgendeiner Tram liegen lassen habe. Mal sehen ob ich da heute welche in der Stadt finde.

 

Letztes Wochenende habe ich eine kleine private “Exkursion” zu meiner Liebsten nach Stuttgart gemacht. Dort haben wir dann ein sehr schönes Wochenende verbracht und natürlich viel Zeit miteinander verbracht. Stuttgart ist eine nette Stadt und vor allem der Bereich um den Schloßplatz ist sehr schön. Was ich persönlich nicht so toll finde, ist das Camp der Stuttgart21 Gegner. Die campieren einfach mitten im Park und lungern da den ganzen Tag rum. Die tun einem zwar nichts aber das ist kein schöner Anblick und nachdem ich dann auch mit einem von denen ins Gespräch gekommen bin und ihm innerhalb von 2 Minuten seine Argumente vernichtend um die Ohren gehauen habe, sind wir da dann auch wieder gegangen. :-)

 

So ich denke das reicht dann mal für diese Herrgottsfrüh. :-) Ich werd dann mal langsam meine Sportsachen packen und muss dann auch noch ins Labor um nach meinen Proben zu sehen.

 

Dann macht es mal gut und ein schönes Wochenende.

 

Euer Jörg

 

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Okt 12 2011

Handwerker und sonstiges…

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Tach auch,

 

hier ist es garade nicht sehr gemütlich in Leipzig. Weder das Wetter noch die Wohnung.

Die Hausverwaltung hat sich nun doch endlich entschlossen unsere Altbaufenster zu sanieren. Dementsprechend schaut es zwei Zimmern (u.a. meins) gerade aus wie bei Hempels unterm Sofa. Romy und ich sind schon tagsüber, sofern ich daheim bin, in die Küche umgezogen. Mein Zimmer ist gerade nicht nutzbar. Wenigstens haben die Maler gemeint, das mein Zimmer am Freitag fertig sein soll. Ich hoffe das ist dann auch so. Immerhin besteche ich die Maler seit Montag eifrig mit frischem Kaffee am Morgen und einer vollen Kanne in der Küche. ;-)

Was ist sonst noch passiert? Ach ja, das Semester ist wieder in vollem Gange. Ich hatte heute tatsächlich eine Mineralogie Vorlesung obwohl ich das eigentlich nie wieder hören wollte, aber wer in Botanik nur ne 3,7 erwischt muss eben mit was anderem ausgleichen. Und da ich Mineralogie ja schon zur genüge gehört habe, dacht ich mir, dass das ja nicht so schwer sein wird. Ich hoffe ich behalte Recht.

Romy und die anderen Katzen scheinen im Moment einen Waffenstillstand zu haben. Man kan mittlerweile sogar alle drei in der Küche haben, ohne dass sie sich gegenseitig anfallen. Zwar nur mit einer Schüssel Futte für jede aber immerhin. Ansonsten gehen sie sich mittlerweile einfach aus dem Weg. Nur nicht in der Früh. Da holt mich Frieda immer an der Zimmertür ab und Romy will natürlich gleich raus. Dann stehen die sich immer Nase an Nase gegenüber, beschnuppern sich und gehen dann getrennte Wege. So kann das ruhig weitergehen. :-)

 

Zwei meiner Mitbewohner sind ja gerade im Urlaub. Eigentlich wollten sie von Kuala Lumpur aus nach Kambodscha und dann nach Vietnam. Da dort allerdings im Moment Land unter ist, haben sie kurzfristig umgeplant und sind nach Bali geflogen. Auch nicht verkehrt wie ich meine und auch weniger gefährlich. :-)

 

So, morgen muss ich mal wieder ins Labor und dort ein wenig arbeiten. Und am Samstag geht es dann nach Suttgart fürs Wochenende. Ergo: Viel zu tun.

 

Also dann bis die Tage.

 

Euer Jörg

 

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Okt 11 2011

Ach Gottchen wie die Zeit vergeht….

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So. WAHNSINN. Die Zeit vergeht und kaum versieht man es sich ist man in seinem letzten Prüfungssemester und es ist wieder fast ein Jahr rum.

 

Warum habe ich so lange nichts mehr geschrieben? Weil ich einfach nicht daran gedacht habe. Ganz einfach. :-)

 

Oh man was ist seit dem letzten Mal alles passiert. Das kann man kaum aufzählen deswegen hier in Kürze:

Januar: Prüfungen, Prüfungen und noch mehr Prüfungen. Aber alle bestanden und das auch noch gut! :-)

Februar: Semesterferien und Laboarbeit. Insgesamt also nicht viel. Achja, ich bin mittlerweile HIWI beim Chef und fühle mich im Labor mit meinen Proben sehr wohl.

März: Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was im März war. :-D

April: Mal eben übers Wochenende nach Berlin gefahren zum Feiern mit Hans und Christin. Ein wirklich saugeiles Wochenende. Wenig Schlaf aber was solls….man ist ja noch jung.

Mai: Wohnungseinweihung beim Hans, der es in seiner Einzimmerwohnung in Reudnitz nicht mehr ausgehalten hat und in eine WG gezogen ist. Dort habe ich dann eine außergewöhnliche Frau (Annelen H.)  kennengelernt, die sich erstmal für 4 Monate nach Stuttgart verabschiedet hat.

Juni: Die große “Sedimente 2011″ Tagung an unserm Institut und alle haben mitgeholfen. Eine wirklich tolle Zeit. Es war sehr anstrengend aber wenn man dann von den Tagungsteilnehmern zu hören bekommt das es besser garnicht ginge eine Tagung zu veranstalten, dann entschädigt einen das für die Strapazen.

Juli: Das selbe wie im Januar nur das ich dieses Semester noch besser abgeschlossen habe als das erste. :-)

August: Mal eben das Saale-Unstrut-Triasland mit dem Radl erkundet zusammen mit einer Freundin. Ein wirklich sehr entspannter Trip über mehrere Tage. (Wenn die blöde 1MB Beschränkung hier nicht wäre würde ich glatt Bilder hochladen) Danach dann auf meinem ersten Elektro-Festival gewesen, der Stereo City in Gräfenhainichen. Ein sehr schönes Festival mit sehr guter Musik.

September: Vom 26. bis einschließlich 30.9 in Tschechien gewesen um geophysikalische Messungen durchzuführen. Sehr interessant aber auch sehr anstrengend. Empfehlung: Wer angestaute Wut hat, einfach ein paar Tage einen Seismiktrupp begleiten und bei der Hammerschlagseismik den Hammer schwingen. :-)

Und ganz wichtig: Am 25.9 Annelen H. wieder gesehen. Der Kontakt ist in der ganzen Zeit nicht abgebrochen und das wiedersehen war grandios. Ich denke da entwickelt sich was.

Oktober: Das Semester geht wieder los.

 

Alles weitere dann wann anders. Ich muss los.

 

Liebe Grüße,

 

Jörg

 

P.S. Ich denke ich bin verliebt. ;-)

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Dez 03 2010

Lang lang ist’s her! :-)

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So….dann schreib ich hier mal wieder was.

Mittlerweile hat der Winter Leipzig fest in seinem eisigen Griff. Und es ist noch Untertrieben wenn ich schreibe das es hier arschkalt ist! Unglaublich. Und das alles so plötzlich. Vor zwei Wochen hatten wir hier noch +10° und tagsdrauf waren es dann -10 bis -15°.

An und für sich habe ich nichts gegen einen ordentlichen Winter aber das Problem hier ist der nicht-existente Winterdienst. Das heißt, es gibt ihn schon aber in einer lächerlichen Art und Weise.

Der Winterdienst hier besteht nicht aus mehreren Autos die die Straßen freihalten und streuen und salzen. NEIN. Der Winterdienst hier besteht aus 3-4 Mann Teams die mit 1-2 Schneeschaufeln, 1 Schubkarre und ein wenig Streukies bewaffnet sind und so durch die Virtel laufen und versuchen dem Chaos Herr zu werden. Dass das in keinster Weise funktioniert erschließt sich dem geneigten Leser sofort. :-)

Von den Laubfegern garnicht erst zu sprechen. Wie auch schon der “Winterdienst” nur diesmal mit Besen und Schaufeln und vielen Müllsäcken (ja, MÜLLSÄCKE) ausgestattet zogen sie aus um das Laub aufzusammeln. Mehr als ungläubig den kopfschütteln konnte man da nicht.

Alles in allem ist aber gerade zum Winter und in der Weihnachtszeit hier sehr schön. Der Christkindlmarkt hat seine Pforten geöffnet und erstreckt sich als ein einziger riesiger Markt durch die gesamte Innenstadt! Einfach klasse. Die Innenstadt ist festlich geschmückt und man lernt an den Ständen Leute noch und nöcher kennen. :-)

Auch sind schon dabei eine kleine Weihnachtsfeier unter uns Studenten zu planen. Das wird bestimmt eine lustige Sache. Und ich werde mich dieses Jahr noch im Plätzchen backen versuchen. Aber nachdem das Brot backen schon einwandfrei funktioniert sehe ich da eigentlich keine Probleme.

Die Uni ist immernoch super, auch wenn sie nun die Vorlesungen nun doch merklich angezogen haben. Allerdings kann ich noch ganz gut von meiner Bachelor-Ausbildung zehren, was mir das lernen erheblich erleichtert. Aber vor der Prüfung im Fach Geodynamik habe ich dennoch großen Respekt.

Im Allgemeinen kann man sagen, so wie es eine Mitstudentin immer bevorzugt zu tun: “Läuft!” :-)

Na dann bis die Tage, denn mehr fällt mir im Moment nichts mehr ein und es ist ein wenig schwer mit der Katze auf der Tastatur was zu schreiben. :-)

Bis dann,

Euer Jörg

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Nov 03 2010

Der Leipziger an sich….

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Der Leipziger an sich ist schon ein komischer Kautz.

Tagsüber eher unscheinbar, geht er seinen Geschäften nach doch wenn die Nacht herein bricht wird er zum Partytier. Ich habe hier mittlerweile Menschen kennengelernt die man beim ersten Hinsehen als Student im dritten Semester sehen würde, die aber dann mal so ganz nebenher im beruflichen Leben eine eigene Firma leiten und eigentlich den ganzen Tag im Anzug umher rennen.

Die Leute hier sind so gelassen das glaubt man kaum. Der Leipziger hupt auch nicht im Straßenverkehr. Der hupt erst dann wenn der Unfall unvermeidlich ist. :-)

Die Straßenbahnfahrer bremsen noch mal extra um noch Leute reinzulassen die von fern angelaufen kommen. Das wäre in München undenkbar. Wie oft hat man schon ein hämisches Grinsen im Gesicht eines Trambahnschaffners gesehen wenn er einem kurz vor der Nase die Zür zugemacht hat?!

Im allgemeinen begegnen die Leuter hier einem in einer Freundlichkeit die ich zuvor noch nie gekannt habe. Der Ostdeutsche ist nicht den ganzen Tag am meckern. Er hat einfach nichts zu meckern.

Klar wird sich jetzt der geneigte Leser denken: “Natürlich meckert der nicht wenn wir ihn durchfüttern.” Aber so ist es nicht. Die Stadt ist genauso Pleite wie die anderen deutschen Städte auch. Es gibt hier auch nicht weniger oder mehr zu erleben als anderswo. Die Tage hier sind auch nicht grauer oder schöner als im Rest von Deutschland.

Aber ich muss ehrlich gestehen, das Leben hier ist einfach einfacher! :-)

Bis die Tage,

Ciao

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Okt 27 2010

Heimweh

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So da bin ich wieder. Hab ja auch lange genug Pause gemacht.

Die letzten Tage waren eigentlich sehr schön. Sowohl vom Wetter her als auch von den Dingen die wir so in und nach den Vorlesungen gemacht haben.

Die Vorlesungen sind sehr interessant und auch gut gemacht, bis auf (und wer hätte es gedacht) die Geodynamik Vorlesungen. Gott sei Dank habe ich das alles schon mal gemacht in diesem Fach denn ich muss mich wirklich zusammen reißen um nicht einzuschlafen. Aber das ist der einzige Wehrmutstropfen.

Was mir ein wenig auf den Nerv geht, und da bin ich nicht der einzige von uns Studenten, ist, dass es eine gewisse Person hier gibt die denkt sie kann die Vorlesungen nach belieben umstellen und verschieben. Wir sind jetzt in der dritten Woche und haben deswegen immernoch KEINEN festen Stundenplan. Und das nur weil Ms. Supertoll alles was so im ersten UND dritten Semester angeboten wird in ein Semester packen muss. Allerdings wird das nun bald ein Ende haben denn wir sind nicht mehr gewillt die Stunden zu verschieben. :-)

Das Wetter hier ist wirklich Klasse. Ab und an ist es mal bewölkt aber die meiste Zeit scheint dann doch die Sonne und die Temperaturen sind auch sehr angenehm. Eine Kommilitonin hat den Vorschlag gemacht das gute Wetter auszunutzen und doch mal an einem Samstag oder Sonntag eine kleine Radtour zu einem nahegelegenen, stillgelegtem Tagebau zu machen, da man sich dort sehr gut einen Eindruck von der regionalen Geologie verschaffen kann. Ich hoffe das klappt denn es scheint so als ob nicht alle mitziehen.

Desweiteren haben der Hans (noch ein Münchner) und ich uns überlegt die anderen mit einem zünftigen Weißwurschtfrühstück in die hohe Kunst des “Zutzelns” einzuführen. Leider regt sich da ein wenig Widerstand  denn nicht alle mögen bayerische Spezialitäten. Aber das kriegen wir schon irgendwie hin. :-)

Alles in allem sind wir hier alle eigentlich sehr zufrieden. Ich hoffe das bleibt auch so.

Allerdings plagt mich in den letzten 2 Tagen doch sehr das Heimweh. Als ich aus einem Einkaufszentrum wieder nach Leipzig reingefahren bin, bin ich an der A9 vorbeigefahren und habe das Auffahrtsschild “München” gelesen. Irgendwie hat mich das doch mehr runtergezogen als ich gedacht habe. Es wäre schon sehr schön einfach mal wieder mit guten Freunden Abend’s im Scheidegger zu sitzen, ein paar Bierchen zu trinken und sich Fußball anzuschauen. Oder mal wieder die Familie zu sehen. Aber das geht nun mal eben nicht so leicht. Irgendwie ist in dem Moment als ich an dem Schild vorbeigefahren bin wieder alles hochgekommen und seit dem Kämpfe ich doch sehr mit dem Heimweh. Aber das wird sich bald wieder legen! Immerhin fangen mich die Leute hier in der WG immer wieder mal auf wenn es mir deswegen nicht gut geht und haben immer ein offenes Ohr für mich. Das hilft mir schon sehr weiter. Aber leichter wird es deswegen leider nicht.

So. Genug gejammert. Morgen ist auch noch ein Tag.

Bis dann.

Jörg

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